Derby können wir! Zweite feiert nächsten Derbysieg

Schiedsrichter: John-Lucas BöseckeLinienrichter: Reinhard Waack, Christian Holz
Zuschauer: 143
Spielbericht vom 19. Oktober 2026
Der Spielbericht wird präsentiert von:
Der nächste Derbysieg ist perfekt! Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung hat sich die zweite Herrenmannschaft des FC Schönberg 95 am Sonntagnachmittag verdient mit 3:0 gegen den Rehnaer SV durchgesetzt. Vor 143 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz Flughafen Lübeck krönte das Team von Trainer Mark Seemann damit einen rundum gelungenen Doppelspieltag unserer beiden Herrenmannschaften.
Von Beginn an entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der die Maurine-Kicker schnell zeigten, dass die drei Punkte in Schönberg bleiben sollten. Allerdings waren es zunächst die Gäste, die für einen ersten gefährlichen Moment sorgten. Kevin Kowalski bewies dabei höchste Aufmerksamkeit und verhinderte mit einem überragenden Tackling eine vielversprechende Rehnaer Torchance.
Auf der Gegenseite schlugen die Grün-Weißen wenig später eiskalt zu. In der 18. Minute bewies Osama Alnwalati Almasri seine Abschlussqualitäten, als er sich im Strafraum aus der Drehung ein Herz fasste und den Ball mit etwas Glück im linken Eck versenkte. Die umjubelte 1:0-Führung für unsere Zweite!
Mit dem Vorsprung im Rücken übernahmen die Schönberger zunehmend die Kontrolle über das Spielgeschehen. Immer wieder gelang es, sich in aussichtsreiche Positionen zu bringen, doch im letzten Angriffsdrittel fehlte häufig die letzte Genauigkeit. So blieb es trotz spielerischer Vorteile zunächst bei der knappen Führung.
Nach dem Seitenwechsel erwischten die Maurine-Kicker einen Start nach Maß. Gerade einmal vier Minuten waren gespielt, als Bennet Wedhorn mit einem langen Abschlag den nächsten Schönberger Treffer einleitete. Der Ball landete im Lauf von Kevin Tittel, der eine missglückte Abstimmung in der Rehnaer Hintermannschaft blitzschnell erkannte, die Situation hervorragend antizipierte und schließlich nur noch ins verwaiste Tor einschieben musste. Das 2:0 in der 49. Minute!
Auch danach blieb die Seemann-Elf das aktivere Team und arbeitete daran, den Sack endgültig zuzumachen. Die Gäste hielten zwar kämpferisch dagegen, mussten die Partie nach einer Gelb-Roten Karte jedoch in Unterzahl zu Ende bringen. Schönberg kontrollierte das Geschehen weiterhin, verpasste es aber zunächst, aus den sich bietenden Möglichkeiten die endgültige Entscheidung herbeizuführen.
So dauerte es bis tief in die Nachspielzeit, ehe der dritte Treffer fiel. Erneut herrschte Unordnung in der Rehnaer Hintermannschaft und dieses Mal war Max Frank der Nutznießer. Ähnlich wie beim zweiten Schönberger Treffer reagierte er gedankenschnell und schob den Ball ins leere Tor. Das 3:0 in der dritten Minute der Nachspielzeit war zugleich der Schlusspunkt unter einen überzeugenden Derbyauftritt.
Nach dem 3:1-Erfolg unserer Verbandsligamannschaft gegen den FC Förderkader René Schneider machte die Zweite mit ihrem Derbysieg den perfekten Schönberger Doppelspieltag endgültig komplett. Zwei Heimspiele, zwei Siege, sechs Punkte und sechs Tore – ein Sonntag ganz nach dem Geschmack der Grün-Weißen!
Trainer Mark Seemann zum Spiel: „Wir gewinnen heute das Derby gegen Rehna absolut verdient. Wir spielen eine gute erste Halbzeit, in der uns allerdings noch ein wenig die letzte Durchschlagskraft fehlt. Trotzdem gehen wir mit einer verdienten 1:0-Führung in die Pause.
Aus dieser kommen wir gut heraus, legen direkt nach und haben das Spiel weitestgehend im Griff. Nach der Gelb-Roten Karte für die Gäste, rund 25 Minuten vor Schluss, sind wir für meinen Geschmack allerdings zu sehr in einen Entspannungsmodus verfallen. Wir waren nicht mehr ganz so diszipliniert und haben mit dem Ball nicht mehr die nötige Klarheit gezeigt. Das sind Dinge, die wir in Zukunft besser machen müssen.
Allerdings darf man bei einer so jungen Mannschaft auch nicht vergessen, dass solche Phasen zum Entwicklungsprozess dazugehören. Heute standen allein drei Jungs über die vollen 90 Minuten auf dem Platz, die altersmäßig sogar noch in der A-Jugend spielen könnten. Auch der Großteil der restlichen Mannschaft ist gerade einmal zwischen 19 und 22 Jahre alt.
Deshalb muss man solche Phasen auch mal akzeptieren. Mir ist vor allem wichtig, dass wir daraus lernen und uns weiterentwickeln. Letztendlich ist das aber auch Jammern auf hohem Niveau, denn wir haben dieses Derby absolut verdient gewonnen.“
Und eines hat unsere Zweite einmal mehr unter Beweis gestellt: Derby können wir!
















































































































































